Jahrgang 2015 - Rotwein - Spätburgunder 100%

Pinot N

Pinot N

Pinot N

Lobenberg 93

Lobenberg: Das ist der Einstiegs-Pinot-Noir, gewonnen aus den jüngeren Reben aller Lagen. Eigentlich Bestandteil des großen “Pinot Noir“ und ganz klar auch diese Charakteristik zeigend. Komplett entrappt und in Edelstahlbütten offen vergoren. Nach dem kraftvollen 2013er und dem noch feineren, nicht so auf Power ausgerichteten, aber köstlichen 2014er, kommt nun der nächste ganz große Jahrgang. 2015 ist ein warmes, rundes und üppiges Jahr. Schon aus dem einfachen Pinot Noir schiebt richtig Wucht. Schwarze Kirsche, süße rote Kirsche, Schlehe, Unterholz, Veilchen, Lakritze. Unglaublich charmant, aber auch sehr dicht. Wieder typisch südliches Burgund, Cote de Beaune. Und was im 2014er noch dieser totale Charme war, dieses leichtfüßige, filigrane, wird im 2015er, bei gleicher Grundausrichtung, mit unglaublicher Pikanz und relativ viel Druck getoppt. Aber alles bleibt komplett burgundisch, alles bleibt auf Kirsche und Schlehe. Vielleicht ein bisschen Orangenschale darunter. Tolle salzige Länge. Wucht ja, aber nicht fett. Immer noch filigran, verspielt bleibend. Eine wunderschöne, pikante, dichte, aber helle rote Frucht darunter. Auch ein bisschen Zwetschge. Ein Traumwein, der sicherlich den 2013er nochmals toppt, weil er die gleiche Kraft hat, aber dazu diese unendlich leichte Finesse des 2014er. 2015 ist auch fast so verspielt wie 14. Macht große Freude. Ist total süffig, trinkig, und verliert nichts von dieser berauschenden Köstlichkeit des 2014er, und bekommt trotzdem die Power darunter. Für so einen kleinen Wein ist das schon fast großes Kino. 93+/100


Rebsorten:
Spätburgunder 100%
Artikelnummer:
30883H
Jahrgang:
2015
Bewertung:
Lobenberg 93+
Trinkreife:
2018 - 2024
Alkoholgrad:
13,5% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
August Kesseler, Lorcherstr. 16, 65385 Assmannshausen, DEUTSCHLAND

Mein Winzer

August Kesseler

In Insider-Kreisen wird August Kesseler bescheinigt, eine der Personen mit dem meisten Charisma in der deutschen Weinlandschaft zu sein. Je näher man sich seinen Lebenslauf ansieht, desto mehr glaubt man den vermeintlichen Insidern. Wer kann schon von sich behaupten, das elterliche Weingut mit noch nicht einmal 20 Jahren übernommen zu haben? […]

Zum Winzer