Jahrgang 2015 - Rotwein - Spätburgunder 100%

Assmannshausen Pinot Noir "S" trocken

Assmannshausen Pinot Noir "S" trocken

Assmannshausen Pinot Noir "S" trocken

Lobenberg 98

Lobenberg: Das ist eine Parzelle mit älteren Reben. Alles 1981 gepflanzt – deutsche Klone. In der offenen Bütt vergoren mit unter 10% Rappenanteil. Ausbau dann zu 20% im neuen Holz, 500 Liter Fässer. Auch dieser Wein verweilt für eine Gesamtdauer von 22 Monaten im Holz. Keine Batonnage. Die Ähnlichkeit mit dem normalen Assmannshäuser ist verblüffend und wiederum auch nicht. Es ist der gleiche Weinberg mit dem schwarz/lila Schiefer und der Schiefer-/Sandauflage und dem Quarzit darunter. Nur tiefer wurzelnd. Dieser Teil des Weinberges liegt auf 220 Metern Höhe. Es gibt einen halben Hektar Assmannshäuser insgesamt, und davon ist der kleinste Teil der Pinot Noir S, also eine echte Rarität. Das ist eine unendlich feine Nase. Sie ist deutlich zarter als die des normalen Assmannshäusers. Die größere Kühle spielt eine Rolle. Auch die älteren Reben tendieren ja eher zur größeren Feinheit. Ganz vorne schwarze Kirsche, verbranntes Fleisch, dann Kirschlikör, sogar ein wenig Cassis. Was ja auch eine Besonderheit ist, wie sie im Burgund in Vosne Romanee bei Meo Camuzet vorkommt. Das hat auch dieser Wein. Das ist faszinierend. Dann dazu die ganze Bandbreite der Kräuter der Provence. Auch hier wieder ganz viel Graphit. Das ist eben der pure Schiefer. Unglaublich lang, dicht und reich und trotzdem total zart. Auch ein bisschen Zedernholz und Schiefer changierend zu Feuerstein. Phänomenaler Mundeintritt. Ultrafein und ultrageschliffen. In der Feinheit einem Chambolle Musigny gleichkommend und trotzdem auch hier wieder Feuerstein, Schiefer, Holz, gebranntes Fleisch, Kirschlikör, Cassis. Unendlich lang, dabei vibrierend vor Spannung und Frische. Dieser Wein ist sicherlich kein Überwein. Er ist nicht in der Liga der GGs von Fritz Becker oder Huber, aber er ist eindeutig in der Oberliga deutscher Pinots und kostet dafür wirklich einen Witzpreis. Das ist sicher im hohen 30-Euro-Bereich und wenn wir das wirklich einsortieren müssen, dürfte da auch das doppelte stehen. 97-98/100

-- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Der Pinot Noir S zeigt sich von einer sehr mineralischen Seite. Hier offenbaren sich pure Mineralik Aromen nach Schiefer und Feuerstein. Das ist ein sehr sinnliches Parfum mit einem sehr noblen Charakter ausgestattet. Am Gaumen zeigt er seinen dichten, mit viel Frucht und Würze ausgestatteten Körper. Die geniale Säure gibt ihm diese unvergleichliche Frische und macht ihn so herrlich saftig. Nach dem ersten Schluck muss ich immer wieder am Glas schnuppern - dieser Duft hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Man hat das Gefühl, als würde man Schluck für Schluck mehr Aromen im Mund wahrnehmen. Immer wieder entdeckt man etwas neues. Der Abgang zeigt sich betörend lang und mit einem würzig-mineralischen Finale. Ich bin begeistert. 19+/20

-- Gerstl: --Gerstl: Das ist schon grosse Klasse, ein sublimes, total feines, aber irre komplexes Pinot-Parfüm, verführerisch tiefgründig. Wow, da bleibt nur ungläubiges Staunen, das ist ja Weltklasse! Unglaublich, was dieses zarte Pflänzchen aufführt in Sachen Aromatik, diese Süsse, diese Fülle und dann diese spielerische Leichtigkeit, dieser atemberaubende Nachhall, ich bin hin und weg. 19+/20


Rebsorten:
Spätburgunder 100%
Artikelnummer:
34491H
Jahrgang:
2015
Bewertung:
Lobenberg 97-98
Pirmin Bilger 19+
Gerstl 19+
Trinkreife:
2019 - 2035
Alkoholgrad:
13,5% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
Bischöfliches Weingut Rüdesheim GmbH, Marienthaler Str. 3, 65385 Rüdesheim, DEUTSCHLAND

Alternativ:


Rotwein, Rheingau, 2016 Deutschland
Bischöfliches Weingut Rüdesheim

Assmannshausen Pinot Noir "S" trocken

0,75 l

38035H

Lobenberg 97-98
Pirmin Bilger 19+
Falstaff 95

Rotwein, Rheingau, 2014 Deutschland
Bischöfliches Weingut Rüdesheim

Assmannshausen Pinot Noir "S" trocken

0,75 l

38858H

Lobenberg 97-98

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Das Bischöfliche Weingut Rüdesheim ist Geschichte pur. Die erste Erwähnung findet dieses Weingut schon im 11. Jahrhundert als Pfarrweingut Rüdesheim. Im 12. Jahrhundert dann durch eine Schenkung des Adeligen aus Rüdesheim erweitert. [...]

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