Jahrgang 2016 - Rotwein - Spätburgunder

Pinot Noir

Pinot Noir

Pinot Noir

Lobenberg 95

Lobenberg: Komplett im Abtsberg gepflanzt, nach VDP aber noch nicht mit Lage zu benennen. Das wird aber noch kommen. Das Ganze hat 0,9 Hektar und wurde 2007 gepflanzt. Es wurden vier verschiedene Klone verwendet. Zwei Burgunder-Klone aus Frankreich, ein Freiburger Klon und ein Geisenheimer Klon. 2010 kamen nochmals 0,3 Hektar an reinem Schieferboden hinzu. Die 0,7 Hektar sind blauer Devonschiefer mit Verwitterungsboden als Auflage. Deshalb ist dieser Teil nicht so mineralisch, wie die später hinzukommenden 0,3 Hektar. Die Erträge liegen bei nur 25 hl/h. Dieser Pinot Noir wird komplett im Barrique ausgebaut. 20-25% neues Holz, ansonsten Erst- und Zweitbelegungen. Der Wein wird komplett entrappt und geht dann ohne Kaltmazeration direkt in die Spontanvergärung. Der Wein ist in der Nase verblüffend. Er ist total burgundisch. Nie käme ich auf Deutschland. So zart, so fein. Eher Cote de Beaune. Von der Nase her würde ich ihn sogar direkt nach Beaune setzen. So etwas wie ein Beaune Clos de Roy. Unglaublich fein, rotfruchtig, Kirsche, Zwetschge, Rauch. Erst Stück für Stück kommt dann auch diese Schieferwürze hinzu. Ein bisschen Veilchen, Lakritze, Flieder, aber immer verspielt bleibend. Der Mundeintritt dieses 2016er Weins ist auch zuerst einmal burgundisch fein. Und dann kommt viel Würze, dann kommt seidiges Tannin, aber in relativ großen Massen. Und dann kommt Struktur. Im Mund kommt der Schiefer deutlicher zum Tragen. Tolle Länge, tolles Salz, viel Gestein auf Zwetschge, Kirsche, Schlehe, aber dennoch zart und elegant bleibend. Der Wein ist ein unglaublicher Charmeur und trotzdem ein sehr klassischer Pinot Noir in seiner Tendenz zur Größe. Wenn hier die Reben mal alt sind, wenn hier die Lagenbezeichnung und eventuell ein zweiteiliger, separater Ausbau kommt, wird hier an der Ruwer ein weiterer Pinot-Noir-Star geboren werden. Ich sehe riesiges Potenzial, aber ich verkoste den Wein heute schon ganz vorzüglich. Den muss ich unbedingt mit ins Programm nehmen. 94-95/100

-- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: 2007 wurden die Pinot Noir Reben gepflanzt - nur 0.9 Hektaren. Wunderschöner würzige Pinot Duft steigt aus dem Glas. Feine Kirschfrucht mit zarter rotbeeriger Aromatik bilden das wunderschöne Bouquet. Der Wein strahlt eine kühl äthersich zart minzige Note aus. Der Gaumen wirkt wunderschön harmonisch, wie Samt und Seide. Saftig und anmutend fruchtig mit einer genialen Säure unterlegt, weiss er sofort zu überzeugen. Der Wein zeigt sich sehr auf der eleganten Seite, hat aber eine langanhaltende wunderschöne Aromatik, welche beim Abgang zarte würzige Noten zeigt. Ein wunderschöner Pinot. 19/20

-- Suckling: --Suckling: Very charming cherries and bright acidity, all of which marries well with the elegant tannins already. The finish has so much energy. This will be better from 2019. (stuart Pigott) 93/100

-- Gerstl: --Gerstl: 0.9 Hektar der besten Parzellen des Abtsbergs wurden 2007 mit Pinot Noir bepflanzt. Der Duft ist sagenhaft raffiniert und ganz anders als Pinot auf Kalkböden, vom Schiefer geprägt ergibt sich eine ganz besondere Spielart des Pinots. Am Gaumen präsentiert er sich sehr burgundisch, wunderbar süss, reich, aber vor allem herrlich schlank, elegant, sehr sinnliche, betörende Aromatik. Dieser wunderbar saftige Wein schmilzt wie Butter auf der Zunge, die geniale, wunderschön weiche Säure trägt die Aromen meilenweit, das ist Pinot von absoluter Weltklasse. 19/20


Rebsorten:
Spätburgunder
Artikelnummer:
34598H
Jahrgang:
2016
Bewertung:
Lobenberg 94-95
Pirmin Bilger 19
Gerstl 19
Suckling 93
Trinkreife:
2018 - 2030
Alkoholgrad:
14,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
Maximin Grünhaus, Hauptstr. 1, 54318 Mertesdorf, DEUTSCHLAND

Alternativ:


Rotwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland
Maximin Grünhaus

Pinot Noir

0,75 l

37071H

Lobenberg 94-95

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Maximin Grünhaus. Allein der Name lässt das Herz der Moselliebhaber höher schlagen. Das von Schubert’sche Schlosskellerei zählt zu den traditionsreichsten Weingütern der Region. [...]

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