Jahrgang 2017 - Weißwein - Riesling 100%

Kiedricher Gräfenberg Riesling Beerenauslese (fruchtsüß)

Kiedricher Gräfenberg Riesling Beerenauslese (fruchtsüß)

Kiedricher Gräfenberg Riesling Beerenauslese (fruchtsüß)

Lobenberg 100

Lobenberg: Die Beerenauslese hat über 210 Gramm Zucker und weit über 10 Gramm Säure, wahrscheinlich eher im Bereich von 12. Ich weiß, ich kaufe normal keine BAs, aber ich habe dieses Jahr schon bei Fritz Haag nicht nein sagen können, und hier bei Weil kann ich es wieder nicht. Weil dies eine wirklich leckere, unkomplizierte, saftige statt zuckrige BA ist mit einem wahnsinnigen Trinkfluss. Weil es eine BA ist, die schick ist und nicht pappig und nicht süß. Man kann sie fast als kühlen Begleiter zu einer Gänseleber trinken. Das macht echt viel Spaß. Das ist schick und stylisch. Und diese Gräfenberg BA ist fast so, dass ich gedacht hätte, sie könne vom Turmberg kommen in ihrer kühlen Art. In dieser Verspieltheit. Ein bisschen wie ein Himmelreich von der Mosel als BA. Vielleicht war die BA von Fritz Hasgs Brauneberger Juffer am Ende die noch Elegantere, weil sie noch stylischer ist und noch mehr Power in der Frische hat, sowie vielleicht noch weniger Anstrengung im Trinkfluss, aber wir sind hier nicht weit davon entfernt. Das ist schon ziemlich genialer Stoff. 99-100/100

--Pirmin Bilger: Eine hochkonzentrierte verführerische Duftwolke schwappt mir entgegen. Ein Duft geprägt von absoluter Klarheit und tropischer Wucht aus Frucht. Der Korb scheint prall gefüllt mit edelsten Früchten. Die Dicht und Fülle am Gaumen ist schwindelerregend intensiv. Ich liebe diesen Geschmack mit dierser verführerischen Exotik über alles. Am liebsten möchte man darin eintauchen und sich einfach treiben lassen. Dieser Schwall an süsslichem Fruchtextrakt raubt einem fast den Verstand. Man fühlt sich fast nicht in der Lage alle Aromen erfassen zu können. Diese hinterlassen ihre prägenden Spuren im Mund und ziehen sich unendlich in die Länge. 20/20

--Gerstl: Ich habe mich jetzt einfach einmal eine ganze Weile nur mit diesem Duft beschäftigt, was ist das doch für ein unglaublich filigranes Parfüm, die hier versammelten Aromen kann ich schlicht nicht aufzählen, es gibt kaum eine Frucht auf dieser Welt, die man in diesem Duft nicht finden könnte; dazu kommen diese genialen Honig-Caramel-Töne, etwas Minze bis hin

zu feinsten Kräutern. Reiner Nektar am Gaumen, der Wein zeigt sich gertenschlank, irre Rasse, was ist das für eine himmlische Säure, spektakuläre Aromatik, bombastische Konzentration,

spielerische Leichtigkeit, das ist ein grosses Wunder der Natur, Süsswein in absoluter Vollendung.

Ein Wein, den man gekostet haben muss, um ihn in seiner ganzen Dimension zu begreifen, Worte können nicht beschreiben, was da abgeht. Pirmin Bilger: Dichte und Fülle am Gaumen sind schwindelerregend intensiv.20/20

--Suckling: Very complex interplay of floral honey and fresh herbs. Very concentrated and vibrant, yet the super-long finish is graceful. Try in 2019. Limited production. Stuart Pigott 98/100

--Falstaff: Rosine, floral, Weißdorn, kräuterwürzig. Kamille, unmittelbat salzig am Gaumen, pikante Säure, feine Süße, nichts Beschwerliches, immens dicht und fest gefügt, dabei Zugleich feingliedrig und tänzelnd. Mineralisch. Unglaubliche Länge. 97/100

--Parker: Dressed in a clear lemon-yellow robe with a lime-green shimmer, Weil's 2017 Kiedrich Gräfenberg Beerenauslese opens with a highly elegant and refined bouquet with a crystalline clear and delicate, crunchy-slate perfume. Full and lush, really sweet, with stimulating salty-mineral grip, great finesse and elegance, this is a densely concentrated, close-meshed and very long Gräfenberg BA white that is light-weighted. 600 bottles produced. Tasted in August 2018. 98+/100


Rebsorten:
Riesling 100%
Artikelnummer:
34658H
Jahrgang:
2017
Bewertung:
Lobenberg 99-100
Pirmin Bilger 20
Gerstl 20
Suckling 98
Parker 98+
Falstaff 97
Trinkreife:
2018 - 2091
Alkoholgrad:
8,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
12er
Abfüller:
Robert Weil, Mühlberg 5, 65399 Kiedrich, DEUTSCHLAND

Mein Winzer

Robert Weil

Die ersten Weinberge wurden 1867 von Dr. Robert Weil gekauft. Schon bald waren die Weine über die Grenzen hinaus bekannt. So belieferte das Weingut Robert Weil das deutsche und österreichische Kaiser-, das englische Königs- sowie das russische Zarenhaus. [...]

Zum Winzer